Zielsetzung und Berufsbild

Die Ausbildung hat zum Ziel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Prinzipien und Lehrmethoden des bewussten zugelassenen Atems zu qualifizieren und die Entwicklung ihrer Person zu fördern. Die Ausbildung soll ein praktisches und theoretisches Rüstzeug vermitteln. Sie versteht sich als Qualifizierung und Ergänzung eines Grundberufes im medizinischen, pädagogischen sowie psychozialen oder pflegerischen Bereichs.

Das neu erworbene Wissen ermöglicht, das bestehende Berufsfeld zu erweitern und zu spezialisieren oder gegebenenfalls einen eigenen selbständigen Arbeitsbereich neu aufzubauen. Arbeitsfelder liegen u.a. im Bereich von Theater, Tanz und Musik, von Stimme und Sprache und Rhetorik, im Medienbereich, im gesamten Gesundheitsbereich, speziell der Prophylaxe, der Rehabilitation sowie der Geburtsvorbereitung, der Erwachsenenfortbildung, der Seniorenbetreuung und der Hospizeinrichtungen.

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In der Haltung und im Gang eines Menschen drückt sich das gesamte bewegende tonisierte Körpergeschehen aus. Es ist ein Zusammenspiel der Füße, der Beine, des Beckens, der Wirbelsäule, des Brustkorbes, des Kopfes und des Gesichtes, der Arme und Hände. Die Verspannungen, das Festhalten, das Loslassen, das Dynamische, das Impulshafte, Zielsicheres und Verhaltenes werden sichtbar. Der Mensch zeigt sich in seiner gesamten Persönlichkeit, wie er die innere Welt bewältigt und wie er in der äußeren Welt lebt. Sammlung und innere Achtsamkeit und die übende Atem- und Körperbewegung bringt bewusstes Sein. Der Mensch lernt sich dabei in seinen Haltungen und in seiner Lebensbewältigung achten und lieben.
(Erika Kemmann)